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Allgemeines Bearbeiten

Das Herzogtum Hèrb ist ein vergleichsweise kleines Herzogtum, wenn man von der flächenbedingten Größe und den Einwohnerzahlen ausgeht. Das komplette Herzogtum umfasst lediglich knapp 45.000 Einwohner. Die Hauptstadt liegt im Osten, heißt Certon und umfasst in etwa 9.000 Einwohner, im Jahre 1278 n.G. Der Großteil der Bewohner Hèrbs sind Menschen, nahezu 80%. Der Rest sind anderen Rassen, davon zum größten Teil Halblinge und einige wenige Zwerge. Elfen und andere Rassen sind fast gar nicht vorhanden im Herzogtum. Der Großteil der Bevölkerung sind Bauern, ungefähr 60%. Der nächst größere Teil sind Bürger, unter anderem einfache Kaufmänner und Handwerker, ungefähr 20%. 15% der Einwohner sind Gelehrte. Die restlichen 5% sind Adelige.

Das Herzogtum misst von Norden nach Süden an der breitesten Stelle in etwa 130 Meilen und von Westen nach Osten in etwa 60 Meilen. Somit kann das Herzogtum in zwei Tagen mit einem Pferd gut durchquert werden, wenn man keine Rast in der Hauptstadt oder sonst wo machen möchte. Das Herzogtum liegt im nördlichen Teil der Welt, somit sind die Winter gerne auch einmal eisig und verschneit.

Die Zeitrechnung im Herzogtum Hèrb beginnt mit der Gründung Hèrbs. Also wird in Jahren nach der Gründung gesprochen, kurz n.G. Im Jahre 0 n.G. gab es in Hèrb jedoch eine andere Hauptstadt, namens Drambur, welche jedoch durch einen schweren, magischen Fehler zerstört wurde, und was Tausenden das Leben kostete. Der Kalender in Hèrb ist auf 12 Monate, von Januar bis Dezember, ausgelegt, welche immer unterschiedlich viele Tage haben. Gesprochen wird jedoch meistens von Monden, da es für die einfache Bevölkerung einfacher ist. So hat auch jeder Mann seinen zehnten Teil der Steuer am Neumond abzugeben. Den zehnten Teil kann er in Abgaben oder Geld bezahlen.

Die Währung im Herzogtum Hèrb besteht aus Kupferstücken, Silberstücken und Goldstücken. Das Kupferstück ist die kleinste Einheit und 10 Kupferstücke ergeben ein Silberstück. 10 Silberstücke ergeben dann ein Goldstück. Das heißt, dass 100 Kupferstücke ein Goldstück ergeben. Die Preise sind in Hèrb nahezu so, wie in den restlichen Landen der Welt. Ein normaler Humpen Bier kostet im Normalfall 1 Kupferstück, ein Laib Brot kostet normalerweise 1-2 Kupferstücke, je nach Größe und Gewicht. Als Maßeinheiten werden im Herzogtum Zoll, Fuß, Schritt und Meile genommen.

Adel und Verwaltung Bearbeiten

Das Herzogtum Hèrb wird zentral von einem Herzog regiert, der sein Schloss in der Nähe von Certon, der Hauptstadt, hat. Diesem Herzog unterstehen direkt vier Grafschaften, Eichenlaub, Grünhügel, Seeufer und Sonnenglut, und die zugehörigen Grafen. Der gesamte Adel Hèrbs besteht also aus einem Herzog und dessen Familie, vier Grafen und deren Familien und diversen Freiherren, Rittern und Edlen, ebenfalls mit Familien und der Familie von Brachen

Jeder Graf hat für seine Grafschaft die Pflicht, diese produktiv und gut in Schuss zu halten. Wie er das erreicht, bleibt ihm überlassen. So gibt es Grafen, die sich um ihre Untergebenen sorgen und ihnen die Arbeit so einfach wie möglich machen, und andere, die die ihnen anvertrauten Arbeiter wie Leibeigene schuften lassen. Sklaverei ist in Hèrb jedoch verboten. Insgesamt besteht das Herzogtum aus fünf Verwaltungsbezirken, davon vier Grafschaften und ein Stadtbezirk, die dem Herzog unterstellt sind. Übrigens gilt in Hèrb der Grundsatz der Gleichberechtigung, auch von Mann und Frau. Eingeführt wurde dies aber erst vom derzeitigen Herzog, Damrag IV von Hèrb, und dessen Ehefrau, Maya, weshalb sich die ländliche Bevölkerung noch nicht wirklich darauf eingestellt hat.

Das Herzogtum Hèrb wird derzeit von Herzog Damrag IV von Hèrb und seiner Ehefrau Maya von Hèrb regiert. Beide tragen dasselbe Wappen:Ein diagonal gevierteltes Wappen, oben und unten rot, an den Seiten grün. In der Mitte prangt ein Widder in natürlicher Farbe und wird flankiert von zwei goldenen Lilien, auch Fleurs-De-Lys genannt. Die Zier ist ein Helm mit grüner Decke mit rotem Absatz.

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Es gibt im Herzogtum jedoch noch weitere adlige Familien.

Hèrbische Gilden und Institutionen Bearbeiten

Im Zentrum der Hauptstadt Certon befinden sich einige wichtige Institutionen des Herzogtums, die aufzeigen, dass das Herzogtum mit seiner Regierung und Verwaltung ein ganzes Stück weiter ist als andere Königreiche oder Fürstentümer. So haben zum Beispiel der Truchsess, der Oberste Richter und der Oberstadtrat dort ihre Anwesen und ihre Amtsbereiche, von denen sie schalten und walten. Dem im Anschluss stehen auch direkt im Zentrum einige Häuser des Zollamtes des Herzogtums, unter anderem das Hauptquartier. Andere Außenposten des Zollamtes befinden sich an jedem Stadttor der Hauptstadt Certon und an allen Wegen, die das Herzogtum Hèrb verlassen und hinein führen. Hier hat ein jeder den richtigen Zins zu zahlen, bei Einfuhr und Ausfuhr seiner Waren. Auch gibt es ein Steueramt, welches die Steuern in der Stadt zählt. Das Steueramt ist mit dem Zollamt dafür zuständig, festzulegen, welche Währung in Hèrb verwendet wird. Die Gerichtsbarkeit liegt im Herzogtum bei den Grafen und den Lehensherren. Lediglich in Certon untersteht die Gerichtsbarkeit einer Reihe von Stadträten unter dem Oberstadtrat und dem Truchsess, sowie dem Obersten Richter.

Ebenfalls im Zentrum zu finden ist der große Marktplatz der Stadt. Einen Hafen besitzt die Hauptstadt Hèrbs nicht, da das Herzogtum nicht am Wasser gelegen ist. Dennoch blüht der Handel im Herzogtum, da einige wichtige Handelsstraßen durch die Hauptstadt Certon führen. Das ist auch ein Grund warum sich die Handelsgilde des Herzogtums Hèrb in der Nähe des Marktplatzes niedergelassen hat. Gegründet wurde die Gilde im Jahre 619 und so gehört sie damit schon zu den älteren Gilden im Herzogtum. Die Handelsgilde arbeitet eng mit dem Zollamt zusammen und reguliert die Geschäfte. Hauptsächlich wird in Hèrb Wein angebaut, was für einen hohen Export von gutem, hèrbischen Wein sorgt. Eben dieser Export spült somit einigen Gewinn, und zusätzlich noch Steuern in die Kassen des Herzogtums. Außerdem hat ein jeder die Pflicht den zehnten Teil seines Einkommens abzugeben. Die Handelsgilde und das Zollamt haben beide ein Veto-Recht, um die Einfuhr bestimmter Waren zu verbieten. Dies ist jedoch in der ganzen Geschichte erst einmal geschehen, als ein Händler die Möglichkeit in Betracht zog, nahezu zum Schlüpfen bereite Dracheneier importieren zu wollen.

Eine militärische Streitmacht besitzt das Herzogtum nicht, da es nicht notwendig wäre ein stehendes Heer aufzustellen, was die Chronik beweist, da es in der gesamten Geschichte Hèrbs lediglich zwei Kriege gab. Dennoch ist eine Verteidigung notwendig und so werden alle wehrtüchtigen Bauern und Handwerker im Kriegsfall von ihren Grafen eingezogen und bilden so vier Armeen unter dem Befehl des Herzogs. So ist es für den Herzog möglich innerhalb einer kurzen Zeit knapp 20.000 Landsknechte zu versammeln, die ihren Dienst bei der Verteidigung des Herzogtums leisten. Dennoch besitzt die Stadt Certon eine eigene Garnison zum Schutz der Stadt.

Der Bund der vier wissenschaftlichen Gilden zu Hèrb ist ein Bund von Gilden, der im Jahre 1132 n.G. gegründet wurde und umfasst die vier wissenschaftlichen Gilden des Herzogtums, die Gilde der Sterne zu Hèrb, die Gilde der Magier der Sonnenspeere zu Hèrb, die Gilde der Heiler zu Hèrb und die Gilde der Alchemisten zu Hèrb. Gegründet wurde der Bund zur besseren Kooperation der einzelnen Gilden und der Verständigung der Mitglieder untereinander. Zu finden ist der Sitz des Bundes im Stadtzentrum von Certon, direkt neben der Herzogtums- und Stadtbibliothek in Certon, in der auch das große Archiv des Herzogtums zu finden ist.

Glaube und Kirche Bearbeiten

Das Herzogtum hat keine festgelegte Religion. Die Bewohner Hèrbs können ihre Religion frei wählen, was der Neutralität Hèrbs zugeschrieben ist. Daher sind auch in der Hauptstadt Certon diverse Häuser der verschiedenen Religionen zu finden. Jede Religion wird geduldet, solange sie keine Bewohner des Herzogtums als Opfer darbringt. Bei Humanoiden Opferungen, egal ob sie Bürger betreffen oder nicht, gibt es Gesetze, die diese Taten unter Strafe stellen. Die meist verbreitete Religion ist der Glaube an die Göttin Araana.

Legenden und Anekdoten Bearbeiten

Auch im Herzogtum Hèrb gibt es diverse Legenden und Anekdoten, die sich die Bevölkerung erzählt.

Hèrbische Hymne Bearbeiten

Das Herzogtum Hèrb hat eine Hymne, die bei besonderen Feierlichkeiten gesungen wird.