FANDOM


"Der Große See I" und "Der Große See II" sind Anekdoten aus dem Herzogtum Hèrb.

Inhalt: Der Große See I Bearbeiten

Angeblich soll vor vielen Jahren, zu Zeiten der Großväter unserer Großväter, einmal ein kleines Mädchen von gerade einmal sechs Sommern, ohne Begleitung, auf den See, in der Seeufer-Grafschaft, hinaus gerudert sein. Sie kehrte niemals zurück, und über den Unfallhergang ist man sich bis heute nicht im Klaren. Manche sagen sie sei gesprungen, andere sagen sie wurde geholt, von wem weiß allerdings keiner so genau. Auf jeden Fall hält sich hartnäckig das Gerücht, dass wen Kinder zum See gehen, diese manchmal die schemenhafte Gestalt eines kleinen Mädchen sehen, das entweder verspielt im Wasser herumschwimmt oder bedrohlich über der Oberfläche schwebend, die Kinder verscheucht.

Inhalt: Der große See II Bearbeiten

Vor ebenso vielen Jahren soll auch eine Räuberbande unterwegs gewesen sein, und nachdem sie so viel erplünderten, wie sie nicht mehr zu tragen vermochten, versteckten sie ihre Beute irgendwo am See, in der Seeufer-Grafschaft, oder vielleicht auch darin. Bis heute suchen immer noch Schatzsucher und Kinder nach dem Gold der Räuber. Ob es je gefunden wird, bleibt eine Frage.